5 Tipps für mehr Selbstbewusstsein


„Der beste Beweis für ein gesundes Selbstbewusstsein ist, niemanden etwas beweisen zu müssen.“

Ümit Özsaray

Im Gegensatz zum Selbstvertrauen, bei welchem es sich primär darum dreht, dass du in deine eigenen Fähigkeiten und dich selbst vertraust, ist das Selbstbewusstsein ein ganzheitlicher Faktor. Denn mit großem Selbstbewusstsein, wovon manche Menschen natürlich ausgestattet zu sein scheinen, tust du dir leichter, deine Fähigkeiten und Stärken im Alltag einzusetzen.

In diesem Training für mehr Selbst-Bewusstsein also dem Bewusstsein über deinen eigenen Charakter, kannst und wirst du Dinge über dich herausfinden, welche du vielleicht noch nicht kanntest oder auch nicht für möglich gehalten hast.

Die wichtigsten 5 Tipps, um mehr Selbstbewusstsein aufzubauen, haben wir dir hier zusammengefasst. Diese Tipps kannst du sofort umsetzen und sie entfalten ihre mächtige Wirkung immer mehr über die Zeit, in welcher du sie anwendest.

Fangen wir mit dem ausführlichsten Tipp an. Am Ende des Blog-Beitrages findest du auch eine praktische Zusammenfassung!

1. Brich aus deiner Bequemlichkeit aus.

Zunächst einmal sei gesagt, dass wir Menschen generell gerne Routinen erschaffen, um uns wohl zu fühlen. An diesen bequemen Routinen muss nichts Schlechtes sein, außer sie führen dazu, dass du dir damit mehr schadest als das diese dir etwas bringen. Das muss nicht heißen, dass nur Zigaretten rauchen etc. damit gemeint ist.

Zum Beispiel ist damit gemeint, dass du dein persönliches Wachstum hemmst, dir also auf lange Sicht schadest, in dem du immer dieselben Routinen Tag für Tag abspulst. Es entsteht kein Wachstum, weder körperlich noch geistig, wenn du nichts Neues unternimmst, liest, lernst oder versuchst. Das Resultat, dessen ist, dass du immer mehr realisierst, dass du unter deinen Möglichkeiten lebst. Viele Menschen leben so lange unter deren Möglichkeiten und in der täglichen Routine das sie verlernt haben, wie sie dort wieder rauskommen.

Man wünscht sich zwar, dass man etwas verändern könnte oder sogar muss, hat jedoch immer größere Angst davor es wirklich zu tun. Zu groß erscheint der Schmerz, vielleicht den eigenen Lebensstandard zu verlieren oder sich auf ein neues Leben einstellen zu müssen. Falls du dieses Problem hast, hilft dir unser Blog Beitrag zu diesem Thema: ANGST

Wenn du noch ganz am Anfang stehst, ist es wichtig zu lernen, immer wieder aus der eigenen Komfortzone auszusteigen und völlig neue Dinge zu tun. Erlerne eine neue Sprache, gehe allein auf Reisen, suche dir neue Freunde, fange mit Sport an, besuche eine Veranstaltung oder ziehe in eine andere Stadt um (so haben wir es zum Beispiel gemacht).

Du wirst folgendes merken: Je mehr du außerhalb deiner Komfortzone lebst, desto mehr vergrößerst du den Bereich, in dem du dich sicher fühlst. Als Beispiel: Wenn du an einem unbekannten Ort auf Urlaub bist, fühlst du dich am Anfang meist nicht sofort wohl. Vielleicht sprechen alle Menschen eine andere Sprache und du kennst die Gegend nicht. Nach zwei Wochen an diesem Ort wird das aber anders aussehen oder denkst du nicht?

So verhält sich das mit allem, was du im Leben machst. Wenn du etwas anfängst, wirst du darin so lange besser, bis du dich sicher fühlst. Ist dieser Zeitpunkt gekommen, solltest du etwas unternehmen und die nächste Herausforderung suchen.

Das hat noch einen zweiten „positiven“ Nebeneffekt, so tragisch das auch klingt. Wenn du mit schlechten oder traurigen Dingen im Leben konfrontiert wirst, wird es für dich einfacher sein dies zu verkraften. Wenn du gewohnt bist, dich immer wieder neu auf Dinge einzustellen, wirst du auch mit schlechten Dingen besser umgehen können als ein Routine-Mensch der Angst vor jeder Veränderung hat.

Also, observiere deine Lage und überlege dir: Was habe ich zum letzten Mal zum ersten Mal gemacht? Stecke ich fest in meiner Routine und wenn ja, was kann ich jetzt dagegen unternehmen?

2. Setze dir Ziele.

Dein Selbstbewusstsein steigt immens, wenn du ein gesetztes Ziel erreichst. Hier beginnt oft schon das Problem - Menschen mit wenig Selbstbewusstsein setzen sich meist keine Ziele. Bist du nicht mit einer Zielsetzung vertraut so beginn am Anfang mit einem Bereich deines Lebens, indem du etwas erreichen möchtest.

Möchtest du körperlich fit werden, setze dir z. B. als Ziel, dass du 3x pro Woche Sport machst (am besten eine Sportart, die dich interessiert und dir Spaß macht). Oder setze dir als Ziel, dass du zum Mittag- oder Abendessen eine Portion Gemüse dazu isst.

Bist du schon fortgeschrittener in deiner Zielsetzung und dadurch auch selbstbewusster, kannst du dir Ziele in mehreren Lebensbereichen setzen. Wichtig ist aber, dass du diese auch verfolgst und dran bleibst. Dies schaffst du über Teilziele, also kleine Zwischen-Etappen die dich deinem großen Ziel näher bringen.

Scheue dich nicht davor groß zu denken und dir große Ziele zu setzen. Sei dir allerdings bewusst, dass sehr große Ziele selten innerhalb von einem Jahr erreicht werden. Bodo Schäfer sagte ein mal sehr treffend: „Die meisten Menschen unterschätzen, was Sie in 7 Jahren alles erreichen können und überschätzen, was Sie in einem Jahr erreichen können.“

Wichtig ist, dass du diese Ziele notierst, am besten schriftlich. Hierzu gibt es unseren Jahresplaner, dieser beinhaltet außerdem eine Zielplanung für dein Jahr. Durch die monatliche Reflexion weißt du immer, ob du noch auf dem richtigen Weg bist.

Hier gehts zum myPROGRESS LIFE Planer

Gerne kannst du uns kontaktieren und wir helfen dir, deine Ziele gemeinsam zu formulieren. Schreib uns einfach an hello@myprogress.life

3. Kümmere dich um dich.

Niemandem ist geholfen, wenn du dich nicht um dich selbst kümmern kannst. Wenn du nicht auf deinen Gesundheitszustand oder deine Lebenssituation aufpassen kannst, wie solltest du dann anderen helfen können?

Das Thema Selbstbewusstsein handelt davon, dass du dir bewusst wirst, wie es dir selbst geht. Dazu musst du in der Lage sein, dir selbst die Wahrheit zu sagen und die nötigen Schritte zu gehen, um deine Situation zu ändern. Dazu musst du Verantwortung übernehmen.

Du selbst kennst deine Grenzen und das, was du brauchst, am besten. Lerne also, in dich selbst hineinzuhören und innezuhalten. Mach eine bewusste Pause und höre auf deine Gedanken: Was kannst du jetzt tun, um dich selbst besser zu fühlen? Was kannst du jetzt tun, um Verantwortung über dein Leben zu übernehmen?

Wenn dir das gelingt, hast du jede Entscheidung selbst in der Hand und fühlst dich immer weniger von anderen bestimmt.

Du magst vielleicht sagen, dass das leichter klingt als es ist und das mag auch stimmen. Stell dir dazu folgendes vor: Du arbeitest in einer Firma, in welcher du keine Führungsposition hast und die Anweisungen deines Chefs oder Abteilungsleiters umsetzen musst. Vielleicht fühlst du dich gestresst, unter Druck gesetzt und möglicherweise sogar unfair behandelt.

Sogar in dieser Situation hast du die Macht dich selbst zu fragen, was du jetzt tun müsstest, damit es dir besser geht. Wenn du die Möglichkeit hast eine Pause zu machen, dann tu es. Oder du überlegst dir eine andere Art und Weise, wie du die Arbeit zu Ende bringen kannst. Vielleicht kannst du deine Arbeit weiter delegieren?

In ganz verfahrenen Fällen kannst du dir bewusst machen, dass dich niemand zwingt, diese Arbeit auszuführen. So hart das klingen mag, vielleicht bist du und sogar dein Chef besser dran, wenn du nicht mehr diesen Job machst. Denn ein halbherzig erledigter Job erfüllt dich nicht und bringt deinem Chef/deiner Chefin auch recht wenig. Werde dir also dessen bewusst, was deine Stärken sind, sammle dadurch Selbstvertrauen und überlege dir, was du ändern kannst, wo du gerne arbeiten möchtest oder was deine Leidenschaft wäre.

Hierzu gibt es von uns den passenden Ratgeber „Erkenne deine Stärken“, welchen du gratis anfordern kannst!

4. Das Zauberwort lautet „Nein“.

Menschen mit geringem Selbstbewusstsein lassen sich leider leicht manipulieren. Aus diesem Grund sagen sie oft „Ja” zu Dingen, die ihnen eigentlich widerstreben. Sei es zu Freunden, die einen zu etwas überreden wollen oder dem/r eigenen Chef/In, wenn du z. B. Überstunden machen sollst, obwohl du privat etwas Wichtiges vorhast.

Zu oft trauen wir uns nicht, Nein zu sagen, weil wir Angst haben, den anderen vor den Kopf zu stoßen. Doch meist ist es gar nicht so schlimm wie gedacht, denn dein Gegenüber wird dein Nein meistens ohne große Diskussion akzeptieren.

Kannst du dein Nein außerdem begründen, musst du dir keine Sorgen machen. Fragt dich dein/e Arbeitskollege/in z. B. ob du ihm Arbeit XY abnehmen kannst, kannst du auch Nein sagen, weil du z. B. etwas sehr Wichtiges für deinen Vorgesetzten erledigen musst, was in diesem Moment eine hohe Priorität hat. Daran ist nichts Schlimmes und dein Nein ist nachvollziehbar.

Fällt es dir besonders schwer, dann starte auch hier wieder mit einer kleinen Dosis Nein. Versuche es z. B. zuerst im privaten Bereich bevor du es in der Arbeit umsetzt oder umgekehrt, je nachdem welcher Bereich dir schwerer fällt.

Öfters Nein zu sagen reduziert auch dein Stress-Level. Fühlst du dich gestresst, schau dir unseren Blog „Hilfe Stress! 10 Tipps zur Stressbewältigung“ an.

5. Lerne zu leiden, ohne zu klagen.

Wir alle haben oder hatten im Leben Probleme, manche größer und manche kleiner, und müssen damit irgendwie umgehen. Zu einem gesunden Selbstbewusstsein gehört auch, mit der eigenen Vergangenheit bewusst gut umgehen zu können und die Gegenwart zu „ertragen“. Das klingt wesentlich härter, als es sein muss, jedoch für viele von uns ist es genau das.

Es sei hier erwähnt, dass man nicht alles über sich ergehen lassen soll, ganz im Gegenteil. Einflüsse von außen, von Menschen, welche dir wirklich schaden wollen, musst du entweder minimieren oder komplett aus deinem Leben ausschließen.

Was wir meinen ist jedoch, dass wenn du dir Ziele setzt, du aus deiner Komfortzone herausgehst, du dich um dich kümmerst und anfängst nein zu sagen, ebenso auch lernen musst, mit den Konsequenzen deiner Entscheidungen zu leben.

Kennst du die Menschen, welche stets über irgendetwas meckern müssen? Sei es das Wetter oder über andere? Was denkst du, würde es dir bringen, wenn du dir Ziele setzt und auf dem Weg, diese Ziele umzusetzen ständig klagst, das alles so schwer ist?

Eine kleine Anekdote hierzu aus dem Krafttraining. Wenn wir eine schwere Übung vor uns haben und hunderte Kilos vom Boden heben nutzt es uns nichts, währenddessen zu klagen wie schwer doch alles ist, das alles sinnlos sei und uns das die Laune verdirbt. Eine Steigerung im Training erreichst du nur, wenn du aus deiner Komfortzone heraustrittst, das Gewicht hebst und dadurch besser wirst. Ja, es tut weh und ist schwer, aber es macht dich besser, stärker und lässt dich immer mehr durchhalten.

Du solltest mit deinem Leben genau so umgehen. Hebe das Gewicht des Lebens an und klage nicht, während du das tust. Denn du weißt genau, dass wenn du selbstbewusster werden willst, dir vieles weh tun wird auf dem Weg zu deinem Ziel.

Zusammenfassung: 5 Tipps für mehr Selbstvertrauen:

1. Geh raus aus deiner Komfortzone und mach etwas, was du noch nie zuvor getan hast.

2. Setze dir große Ziele und notiere dir deinen Fortschritt.

3. Kümmere dich um dich selbst zuerst und höre auf deine innere Stimme.

4. Fang an damit „Nein“ zu sagen und höre auf Dinge zu tun, die du nicht tun willst.

5. Lerne, für deine Ziele zu leiden, ohne über irgendetwas zu klagen.

Wir wissen, diese Tipps können dir dabei helfen, ein selbstbewusster Mensch zu werden. Vergiss dabei nie, dass du auch dein Selbstvertrauen, deine Fähigkeiten und Stärken ausbauen musst, um deine Ziele nachhaltig zu erreichen.

Falls du Fragen hast oder Hilfe brauchst, sind wir gerne für dich da. Schreib uns einfach eine E-Mail auf hello@myprogress.life oder eine Direktnachricht auf Facebook oder Instagram.

Deine

Katharina & Sandro

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