7 Zauberformeln für dein Wohlbefinden


„Weise ist, wer nicht bedauert, was er nicht hat, sondern wer sich an dem freut, was er hat.“

Epiktet

Bei all den Ambitionen und Zielen, welche man im Leben haben kann ist es genauso wichtig, dass man sich selbst im Moment auch wohlfühlen kann und darf.

Viele Menschen haben den Drang, sich zu verbessern aber eben auch, einfach mal eine Pause zu machen, sich zu erholen und glücklich zu sein.

Auf der ständigen Jagd nach dem nächsten Erfolg ist es sehr leicht, dass man sich selbst dabei vergisst. Deshalb haben wir unsere 7 Zauberformeln zusammengefasst, welche dir dabei helfen können, dich wohler zu fühlen!

1. Mach ganz bewusst eine Pause Ja, das klingt vielleicht nicht revolutionär, aber dieser Tipp hat es in sich. Kennst du das Gefühl, je länger du an einer Sache arbeitest, lernst oder diskutierst, dass deine Laune langsam kippt und immer schlechter wird? Vielleicht reagierst du auf Mitmenschen sogar unbewusst gereizt, obwohl du das gar nicht möchtest? Oder du wirst müde, ausgelaugt und kannst keinen klaren Gedanken mehr fassen und schweifst beim Lesen langer Absätze immer wieder ab.

Wenn du diese Anzeichen bemerkst, dann brauchst du dringend eine Pause. Meist erreichen wir unsere Grenze der Belastbarkeit nach etwa 50 - 60 Minuten durchgehender Beschäftigung mit einer bestimmten Sache. Das Interessante dabei ist, dass wir die Pause in der Regel nicht länger als 10 - 15 Minuten gestalten müssen, um unsere emotionalen und körperlichen Reserven wieder aufzuladen.

Wichtig dabei ist, dass du dich entweder aktiv bewegst, wenn du während deiner Arbeit ständig sitzt, oder du dich ausruhst, wenn du während deiner Beschäftigung schon die ganze Zeit aktiv warst. Danach kannst du wieder voll durchstarten!

2. Nimm deine Umwelt aktiv wahr Wir gehen sehr dynamisch und schnell, aber eben meist auch sehr abgelenkt durchs Leben. Während wir gerade an einer Sache dran sind, denken wir bereits darüber nach, was als Nächstes ansteht. Das führt zu emotionalem Stress, da wir das Gefühl haben, noch schneller handeln zu müssen.

Ein bewusster Stopp dieser Gedanken lässt dich deine Umwelt klar sehen, fühlen, riechen und schmecken. Nicht deine nächste Aufgabe ist in diesem Moment wichtig, sondern deine Gegenwart.

Diese Zauberformel lässt sich wunderbar anwenden beim Essen, wenn das Smartphone und der Fernseher ausgeschaltet werden und deine volle Konzentration sich deinem Essen widmet. Oder dem Gesprächspartner, der Musik, welche du hörst etc..

Sobald du dich bewusst dazu entscheidest, dich auf eine Sache zu konzentrieren, wirst du entdecken, wie gut das Essen schmeckt, wie sehr du dich auf dein Gegenüber einlassen kannst oder du ganz neue Seiten an deiner Lieblingsmusik entdeckst. Was uns zur nächsten Formel führt:

3. Sei dankbar für deine Umwelt Wenn du dich in dem Moment der Pause und der konzentrierten Aufmerksamkeit dabei ertappst, wie gut du dich dabei fühlst, spürst du ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit. Vielleicht fühlt es sich sogar etwas surreal an, gerade in deiner Haut zu stecken. Immerhin hast du etwas Gutes zu essen, einen tollen Gesprächspartner und hörst richtig gute Musik. Das ist doch alles zu gut um wahr zu sein, oder?

Wenn du dieses wohlig warme Gefühl verspürst, lebst du absolut im Moment. Du hast Spaß mit Freunden, siehst einen guten Film, freust dich über ein Geschenk oder bist einfach nur dankbar dafür, auf dieser Wiese inmitten an einem warmen Sommertag liegen zu dürfen.

Fernab von Sorgen oder Aufgaben, welche du noch zu erledigen hast, darfst du einfach mal nur ein dankbarer Mensch sein.

4. Gönne dir Momente der Reinheit Sich zu waschen und zu putzen führt nicht nur dazu, gut zu riechen und Mitmenschen nicht mit unliebsamen Düften zu irritieren. Hygiene und Gesundheitspflege sind auch ein Weg, um sich in der eigenen Haut wohler zu fühlen.

Sich regelmäßig die Zähne zu putzen, sich die Hände, den Körper und das Gesicht zu waschen führen abseits des guten Körpergeruchs auch dazu, dass man sich weniger Sorgen macht, was beim nächsten Zahnarztbesuch wohl passieren wird. Eine gewisse „Reinheit“ führt ebenso zu einem gesteigerten Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein.

Jeder, der das nicht glaubt, soll sich einfach einmal einen Tag lang nicht die Zähne putzen und beobachten, was das mit einem selbst macht. Höchstwahrscheinlich wird man direkten Diskussionen mit Arbeitskollegen eher aus dem Weg, als auf Tuchfühlung zu gehen.

Insbesondere diverse „Beauty & Spa“ Behandlungen haben eine große Wirkung auf das eigene Wohlbefinden. Ja, auch für Männer.

5. Steh auf und sei aktiv

Das Gefühl auf der faulen Haut zu liegen und den ganzen Tag lang nichts zu tun kann sehr wohltuend und verlockend sein. Wie mit jeder Sache macht aber immer die Menge das Gift.

Unwohlsein wird auch dadurch aufkommen, wenn wir uns lange Zeit nicht bewegen oder aktiv sind. An irgend einem Punkt dieser wohltuenden „Gammel-Tage“ schwenkt das schöne Gefühl um und wird zur Faulheit. Man fühlt sich unwohl, faul, inaktiv und unproduktiv.

Jetzt benötigt es Disziplin, um wieder zum Wohlbefinden zurückzufinden. Sobald man sich die Schuhe angezogen hat und die ersten Meter des Spaziergangs widerwillig gelaufen ist, wird es immer und immer besser. Man spürt regelrecht, wie man in Fahrt kommt und das Wohlgefühl zurückkehrt.

Wie es bei der 1. Zauberformel mit der Pause schon formuliert war benötigt der Körper auch eine Pause vom Nichtstun. Das ist zwar paradox, du wirst den Unterschied aber spüren.

6. Triff dich mit anderen Menschen

Freunde, Familie und Kollegen zu treffen und eine gute Zeit mit ihnen zu verbringen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Wesens. Im Grunde ist der Mensch ein sehr soziales Wesen, besitzen wir doch alle möglichen Kommunikationsmöglichkeiten mit unserer Sprache, Gestik, Mimik und dem Internet.

Als eher introvertierter Mensch muss ein Treffen mit anderen Menschen zwar nicht unmittelbares Wohlbefinden auslösen, aber es kann helfen, aus festgefahrenen Mustern auszubrechen. Im Umkehrschluss kann es als sehr extrovertierter Mensch auch sein, dass es wiederum sehr guttun kann, die zweite Formel des Beitrags anzuwenden und mehr in sich selbst hinein zu hören.

Meist kommen schöne Gespräche mit deinen Mitmenschen zustande und du lernst vielleicht noch Dinge, welche du davor nicht gewusst hast. Wenn du ganz experimentierfreudig bist, könntest du vielleicht sogar auf Veranstaltungen oder sonstigen Orten ganz neue Menschen kennenlernen! Wie sagt man so schön: Jeder Fremde ist ein Freund, den du noch nicht kennst!

7. Achte auf deine Ernährung aber übertreib es nicht

Gesund leben zu wollen ist ein schönes und erstrebenswertes Ziel. Jeden Tag von Fastfood zu leben eher weniger. Jedoch macht es wie immer die Mitte dieser beiden Welten aus. Als Gesundheitsapostel wirst du dich eher weniger auf eine Veranstaltung freuen, auf welcher du nicht weißt was du essen sollst oder kannst. Geschweige denn, ob du das in deinem Smartphone tracken kannst.

Du darfst essen, was du willst, wenn es dir guttut und du dich gut fühlst. Wenn deine Gedanken jedoch insgeheim darum kreisen, dass du mal etwas mehr Gemüse essen solltest oder du dich verkrampft nur noch auf Nahrungsmittel beziehst, welche dein Ernährungsplan vorgibt, wird es eventuell Zeit alte Muster aufweichen zu lassen.

Jeden Tag Salat? Du darfst deinem Wohlbefinden auch zwischendurch einen Cheeseburger gönnen. Jeden Tag einen Cheeseburger? Es täte dir wahrscheinlich auch gut, zwischendurch einen Salat zu essen. Hier entscheidet wie immer die Dosierung über dein Wohlbefinden.

BONUS TIPP: Gelassenheit ist die Würze in deiner Suppe

Wir haben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit oder vielleicht kennst du ja auch noch einen Tipp, welchen wir nicht auf dem Schirm hatten. Jedoch denken wir, dass gerade im 7. Punkt ein wesentlicher Teil deines Wohlbefindens das Gefühl der Gelassenheit ausmacht.

Es bringt dir nichts, dir unnötige Sorgen über etwas zu machen, was noch nicht geschehen ist. Auch wirst du nicht langsamer arbeiten, nur weil du mal eine Pause machst. Gerade in der Zeit von Social Media und dem Antrieb, stets gesünder, besser und schöner leben zu wollen, darfst du auch mal Gelassen sein und sagen:

„Einen Scheiß muss ich!“

Das gilt übrigens auch für unsere Tipps. ;-)


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Deine

Katharina & Sandro


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